Das leidige Thema – alte Vampire


Hallo zusammen,

nachdem ich nun den Plot von Nocturnus zusammen habe, wollte ich nun endlich daran weiterschreiben. Dazu formte ich den ganzen Text erst einmal in Normseiten um und war ziemlich enttäuscht, dass aus meinen 80 Buchseiten nur noch 66 Normseiten wurden. Ich dachte wirklich, es seien schon mehr. Aber gut. Ich werde noch viele Seiten füllen. Ich schätze den Endumfang auf mind. 120 Seiten.

Nun aber zum Thema. In einer Szene lernt die Jungvampirin Kirya von Minyu (die ca. 1700 zum Vampir wurde) Magie. Dazu ist natürlich erst einmal theoretisches Wissen notwendig und wieder stolperte ich über mein Unwissen. Kirya beschwerte sich, dass die Texte alle in Latein oder Griechisch geschrieben sind. Woraufhin Minyu ihr sagt, dass sie auch erst Latein lernen musste. Der Grünschnabel ist geschockt, weil ein 300 Jahre altes Wesen ihr als 16 jährige natürlich unglaublich alt erscheint. Ich stockte als ich schrieb, dass Minyu russische Wurzeln hat und musste erst einmal bei Tante Wiki schauen, seit wann es die russische Sprache gibt und ob nicht dort auch mal Latein gesprochen wurde.

Liebe Geschichtsstudenten ihr dürft mich schlagen. Ich erfuhr, dass Russisch eine slawische Sprache ist –  o.k. das hatte ich auch noch so gewusst – und ihr Ursprung bis in 9. Jahrhundert reicht.  Im 15-18 Jahrhundert wurde Altrussisch gesprochen, danach kam die moderne Variante Latein wurde dort scheinbar nie gesprochen, obwohl ich mir das vielleicht auch selbst hätte denken können?

Mir ist durchaus bewusst, dass Wikipedia nicht unbedingt fundiertes Fachwissen ist, aber für einen grober Überblick reicht es eigentlich und da ich jetzt auch keine wissenschaftliche Arbeit über bestimmte Theman schreibe, ist es meist mein ersten Anlaufsort. Sprachentwicklung finde ich durchaus interessant, wenn ich allein schon merke, wie anders man z.b. in Bayern spricht. Da ich aus Niedersachsen komme und wir dort wirklich noch Hochdeutsch spreche habe ich mit den meisten Dialekten Probleme. Allein hier in NRW hat es mich geschüttelt, dass man hier oft dat oder wat statt das und was sagt. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, aber am Anfang… Ich fand es grausig und meine Ohren wollten das absolut nicht hören 😉

Niedlich finde ich das „gell“, was die Bayern öfter man an das Satzende hängen. Wir Braunschweiger haben dafür „ne“. Das war mir jedoch erst bewusst, nachdem man mich darauf ansprach *lach* Was man uns auch nachsagt ist, dass wir das „a“ sehr in die Länge ziehen. Kaaaann ich jetzt gaaaar nicht von mir behaupten 😉

Ja, ein nächtlicher kleiner Sprachexkurs ^^

Eure Yve