Nützliche Funktion und langsames Durchstarten


Hallo zusammen,

endlich komme ich mit meinen Texten wieder vorran, denn seit August habe ich kaum mehr schreiben können. Also mehr oder weniger gar nicht. Und seit dem war es ihr ja auch unheimlich still geworden. Ich hatte zum ersten August meine Stelle gewechsel. Die Praxis war noch ganz neu und die Strukturen waren noch in der Testphase. Leider verließ mich ein Kollege, sodass ich bis Mitte September allein war. Das bedeutete, dass ich mehr in der Praxis als zu Hause war. Mitte September bekam ich dann Hilfe. Leider verletzte sich der Kollege und kaum glaubte ich, dass ich wieder zu meinen Texten komme, war ich wieder allein.

Seit Anfang November sind wir nun zu dritt und ich kann endlich wieder schreiben. Allerdings hat es noch mal fast drei Wochen gedauert, bis ich so weit erholt war und ich wieder schreiben konnte. Außerdem hatte ich genug damit zu tun sämtliche Termine mit Leuten aufzuholen, die in den letzten 11/2 Monaten etwas von mir wollten. Heute habe ich die letzte Sache erledigt (mein Auto umgemeldet) und kann mich jetzt hoffentlich wieder mehr auf das Schreiben konzentrieren.

Dies Artikel der letzten Woche waren überrings alle bereits am Wochenende vorgeschrieben. WordPress hat die praktische Funktion des Planens 😀 Ich kann also jederzeit mehrere Artikel schreiben und dann festlegen, wann sie veröffentlicht werden ohne, dass ich mich noch mal darum kümmern muss. Finde ich toll ^.^ Gerade bei Schreibtipps ist es nicht ganz so wichtig an welchem Tag sie online gehe.

Eure Yve

Ich muss ihn würdigen – Mein alter PC


Hallo zusammen,

für viele ist ein PC ein Gebrauchsgegenstand. Bei meinem neuen / spiele / grafik PC ist es wohl auch so, aber ich habe da noch eine uralte Kiste ^.^ Im Juni ist er 10 Jahre alt geworden und läuft noch immer mit Windows ME. Erstaunlicherweise stürzt er nicht mehr ab, seit Microsoft aufgehört hat Updates dafür rauszubringen *lach*

Da er für die neuen Spiele natürlich viel zu alt ist und es für ME auch kein Antivier Programm mehr gibt, ist er zu meinem Schreibrechner mutiert. Ich habe darauf lediglich mein Word, den Media Player und Audacity ^.^ Also nichts was mich ablenkt. Wenn ich vor ihm sitze, dann geht mein Gehirn automatisch in den Schreibmodus und meine Finger fliegen über die Tastatur. Mein Rekord liegt bei 6000 Wörter an einem Tag 🙂

Außerdem hat er noch einen super altmodischen Röhrenbildschirm, was vielleicht ein paar jüngere gar nicht mehr kennen *g* Ich möchte ihn auch nicht messen, weil meine Augen daran nicht so schnell müde werden, auch wenn es eigentlich nicht sein sollte.

Ich habe auf ihm meine ersten Geschichten getippt und geflucht, wenn er mir damals noch mehrere Male am Tag abstürzte. Jeder ME Nutzer weiß, wie man speichert. Ich lernte sehr schnell, dass man mit strg + s speichern kann und es wurde zur Gewohnheit es auch alle zehn Minuten zu tun.

Und jetzt noch kurz zu seinem Innenleben:

  • 900 Mhz (damals war es absolute Top-Rechenleistung! Es gab nichts, was man auf ihm nicht machen konnte. Wenn er nicht gerade mal wieder streikte.)
  • 512Mb Ram (angefangen hatte ich 128 und baute aus, als ich auf ihm WoW zu spielen begann, was überrings meist besser funktionierte als auf einem deutlich schnelleren Laptop mit XP)
  • 40Gb Festplatte ^^ (für damalige Verhältnisse sehr viel *g*)
  • Eine Grafikkarte von GeForce. Angefangen hatte ich mit einer GF 2, durch WoW kam jedoch eine bessere rein. Ich brachte den Verkäufer bei Conrad wohl etwas in die Verzweiflung. Man konnte deutlich auf seinem Gesicht die Fragezeichen lesen: Was will die mit einer neuen Grafikkarte für einen so alten Rechner? Soll sie sich besser gleich einen Neuen kaufen.

Wahrscheinlich werde ich wochenlang heulen, wenn mein Baby doch irgendwann einmal die Beine durchstreckt und ich bin immer wieder froh, wenn er sein schnurrendes Geräusch macht, sobald ich ihn anschalte.

Eure Yve

Ich möchte jungen Schreibern Mut machen – 3. Charaktere


Hallo zusammen,

heute wieder eine Leseprobe mit einem „Bitte so nicht“ Bespiel aus meinem alten Vampirjägerinnen Manuskript. Diesmal soll es darum gehen, wie man die Charaktere nicht, in eine Story einbringen sollte.

Vorweg: Diese Geschichte hatte viel zu viele Charaktere. Die meisten waren mehr oder weniger Kanonenfutter.

Daraufhin öffneten sich die anderen fünf Särge und in jedem erwachte ein Vampir. Eines war ein Mädchen, das selbst für einen Vampir sehr blass war, mit langen roten Haaren und einem kurzen, blauen Kleid. Ihr Name lautete Anastasia. Das andere Mädchen hatte kurze braune Haare und trug knielange Hosen mit einem langen Oberteil und darüber einen Umhang. Ihre gesamte Kleidung war rot. Sie hieß Sue. Der Rest waren Jungen. Der eine hieß Jared, hatte schwarze Haare und trug wie Tora und Ice eine Kutte, genau wie Neil. Nur der Letzte unterschied sich deutlich von den männlichen Vampiren. Seine schwarzen Haare waren mit einem Band zusammengebunden und sein Pony fiel ihm tief in die Stirn bis über die Augen. Er trug einen grünen Schal und ein dunkelblaues Oberteil, dazu schwarze Hosen, die unten am Bein mit einem Band festgeschnürt war. Er trug sein Schwert offen und nicht wie die anderen versteckt.

Für diesen kurzen Abschnitt waren es zu viele Namen. Ich musste meinen Text selber noch mehrmals lesen, bis ich wieder eine Übersicht gewann. O.k. ich hatte den Text auch seit ca.8 Jahren nicht mehr in der Hand, aber Leser hätten sich wohl schwergetan.

Heute würde ich Jared und Neil überhaupt nicht mehr namentlich erwähnen, da sie ohnehin einfach sterben werden. Bei Sue wäre ich mir nicht sicher, aber dass sie rausfliegen würde, wäre nicht unwahrscheinlich.

Fassen wir zusammen: Seit nett zu euren Lesern, damit sie euch auch folgen können. Ihr kennt eure Charaktere in und auswenig, eure Leser nicht. Stopft sie nicht mit überflüssigen Informationen voll und überlegt euch, welche Charaktere ihr in einer Szene / Geschichte wirklich braucht und in wie fern Beschreibungen notwenig sind.

Eure Yve

Ich möchte jungen Schreibern Mut machen – 2. Dialoge


Hallo zusammen,

endlich komme ich dazu den zweiten Teil dieser Reihe zu schreiben und wieder greife ich auf meine Geschichte „Vampirjägerinnen“ zurück.

In dieser Szene ging es um die Beziehung zwischen den drei Fledermäusen: Jacky, Dark, Sheila und Scott. Scott war einst ein Vampir, der zur Strafe in einer Feldermaus verwandelt wurde. Erst einmal muss ich eine kurze Erläuterung schreiben, was zwischen den Tiere eigentlich los war. Sheila ist in Scott verliebt, der hatte jedoch einen Kampf gegen Dark verloren und durfte Sheila deswegen nicht zur Partnerin nehmen. Jacky war Draculas Spionin.

Und nun kommen wir zum Dialog:

„Dein Auftrag? Vergiss ihn.“ Sheila umarmte Scott mit ihren Flügeln.
Hey, das könnte mir gefallen,dachte Scott und kuschelte sich an Sheila.
„Sag mal Shadow, hatte der Meister dir nicht etwas aufgetragen?“ [Anmerkung: Scott hieß nach seiner Strafe Shadow].Auf einem Schrank saß eine schwarze Gestalt mit grünen Augen. Es war Jacky, die Fledermaus, die für Dracula das Tal jede Nacht ausspionierte.
„Ja, das hat er.“
„Na los, dann tue es oder muss ich dem Meister Bericht erstatten?“
„Du miese …“
„Sei vorsichtig mit dem was du sagst.“
Jacky schaute Scott drohend an und verließ daraufhin den Raum.
„Du bist gemein, Jacky.“
„Vielen Dank für das Kompliment Sheila.“
„Du weißt, was ich meine.“
„Ich verstehe ja, dass du sauer bist, aber ich dir doch nur helfen.“
„Was soll das nur wieder heißen?“
„Du musst von Shadow loskommen. Er war mal ein Vampir.“
„Mir ist egal, was er mal war.“
„Er wird dich vergessen, glaub mir.“ Blitzschnell schlug Jacky Sheila zu Boden, wo diese bewusstlos liegen blieb. „Ich habe dich nicht gehasst Sheila. Ganz und gar nicht. Im Gegenteil, ich mochte dich. Aber Auftrag ist Auftrag und meiner ist es, alle die Shadow bedingunglos unterstützen würde, zu töten.“

Der Text geht auf diese Art noch eine Seite weiter. Ich möchte jetzt nicht über den Sinn oder Unsinn dieses Textes diskutieren *lach* sondern lediglich auf die Form des Dialoges hinweisen. Die Charaktere sprechen einfach. Sie betonen nichts. Der Text wirkt einfach nur platt und im neutralen Ton.

Und wie macht man es jetzt besser? Hier einmal eine überarbeitete Version.

„Dein Auftrag? Immer denkst du nur an deine Pflicht“, jammerte Sheila und schlang ihre Flügel um ihn. „Vergiss ihn doch einfach“, flüsterte sie ihm in die großen Ohren.
„Sheila, du …“ Er gab nach. Irgendwie gefiel ihm das. Die Hoffnung jemals wieder ein Vampir zu werden, hatte er schon beinahe aufgegeben.
„Sag mal, Shadow, hatte der Meister dir nicht etwas aufgetragen?“
Scott und Sheila sprangen auseinander, als sie die bissige Stimme von Oben hörten. Auf der Kante des Schrankes saß Jacky und ihre grünen Augen blitzten bedrohlich auf. Die schwarze Fledermaus war die perfekte Spionin. Sie wusste über alles bescheid, was in der Burg und schien oftmals aus dem Nichts aufzutauchen.
„Ja, da hat er“, antwortete Scott mit zusammengebissenen Zähnen.
Jacky breitete ihre Flügel aus. Das Licht des Vollmondes schien durch die lederige Haut und ließ sie beinahe durchsichtig erscheinen. Lautlos setzte sie vor den beiden auf. „Na los, dann tu es auch. Oder muss ich erst dem Meister Bericht erstatten?“
„Du miese …“
„Sei vorsichtig“, zischte Jacky und warf Scott einen vernichtenden Blick zu. Kochend vor Wut sah dieser zu Boden und tat wie ihm befohlen. Na warte, eines Nachts muss ich nicht mehr vor dir kuschen! Dann, wenn endlich die Jägerin erwacht ist.
„Du bist so gemein, Jacky!“, fauchte Sheila als Scott fort war.
Sheilas Lippen verzogen sich zu einem Grinsen. „Vielen Dank für das Kompliment.“
Jackys Wangen glühten. „Du weißt genau wie ich das meine.“
Die Dunkle seufzte und legte einen Flügel auf Jackys Schulter. „Ich verstehe ja, dass du sauer bist, aber ich will dir doch nur helfen.“
Sie schob den Flügel barsch zurück. „Schon klar.“
„Du musst von Shadow wegkommen, er war mal ein Vampir!“
„Na und?“ Sheila sah durch das Fenster zum Mond. „Mir ist völlig egal, was er mal war. Jetzt ist er eine Fledermaus wie ich.“
„Und wenn er wieder ein Vampir ist, wird er dich vergessen“, startete Jacky einen letzten Anlauf Sheila zu überzeugen.
„Er wird mich niemals vergessen!“
„Oh doch, das wird er.“ Jacky Augen leuchteten auf und noch bevor Sheila reagieren konnte, traf sie ein harter Schlag in den Rücken. „Ich habe dich nie gehasst, aber mein Auftrag ist jeden zu töten, der Shadow unterstützen würde.“

Auch dieser Text ist sicher nicht ausgereift, aber ich denke, ihr versteht worauf ich hinaus will 😉 Der Abschnitt ist lebendiger. Die Charaktere reden nicht nur als würden sie im Halbschlaf von einem Blatt ablesen, sondern tun dabei auch etwas.

Fassen wir also zusammen: Versucht eurem Text leben zu schenken. Lasst eure Charaktere etwas tun, beschreibt die Mimik, vergleicht die Art zu sprechen mit etwas. Versucht Metaphern einzubauen.

Eure Yve

Haare


Hallo zusammen,

ich werde von meinen Patienten oft gefragt, ob meine Haare wirklich rot sind oder mir wird gesagt, dass ich ja ein so schönes rot habe. Heute fand ich bei Yummy – Keksdose.org – ein Haarstöckchen, bei dem ich gleich mal mitmachen will.

1. Hast du lange, kurze oder mittellange Haare?
Sie gehen mir fast bis zu Mitte der Brust. Ich würde sie als lang bezeichnen.

2. Welches Shampoo benutzt du?
Sehr unterschiedlich. Ich wechsel immer hin und her, weil ich meinen heiligen Gral noch suche. Zurzeit benutze ich: Alverde Henna Oliven Shampoo, von Garnier Pur Citrus oder Nivea Long Repair.

3. Welche Spülung benutzt du?
Nivea Long Repair

4. Benutzt du sonstiges (Spray, Glättungsspray)?
Manchmal das Spray aus der Nivea Long Repair Reihe.

5. Hast du von Natur aus lockige, oder glatte Haare?
Wenn ich sie nicht föhne, sind sie wellig. Nach dem föhnen sind sie glatt.

6. Glättest du deine Haare, wenn ja wie oft?
Nein.

7. Gelst du deine Haare?
Nein.

8. Was hältst du von Silikonen in Shampoos?
Ich habe beide ausprobiert und habe bemerkt, dass meine Haare pappig werden, wenn ich eines von beiden zu lange benutze. Von daher nutze ich sie im Wechsel 😉 Generell habe ich aber nichts gegen Silikone.

9. Wie oft wäscht du deine Haare?
Jeden Tag… Leider. Es geht nicht anders. Und nein, ich möchte jetzt nicht die Kommentare hören: Du kannst deine Haare darauf trainieren, dass du sie nur alle zwei Tage waschen musst. Ich fühle mich ecklig wenn sie fettig sind und als Physiotherapeutin kann ich auch nicht mit fettig Haaren arbeiten.

10. Hast du splissiges Haar?
Weniger.

11. Färbst du deine Haare, bzw. ist das deine Naturhaarfarbe?
Ich färbe meine Haar mit Santa Pflanzenfarbe „Naturrot“ in echt bin ich blond, bei Garnier gibt es eine Farbe, die Vanilleblond heißt. Das ist ziemlich genau meine Naturfarbe.

12. Färben – Beim Friseur, oder Selbst zu Hause?
Selbst. Ich habe es einmal beim Friseur machen lassen. Ist total schief gegangen. Vorne orange, hinten nix.

13. Magst du deine Frisur?

Ich bin immer noch dabei sie wachsen zu lassen, aber ich mag sie im Moment. Trotzdem sollen sie noch die Hüfte erreichen ^^

Mein Artikel ist verlinkt!


Hallo zusammen,

ich hatte mich gewundert wie oft meine Artweaver Vorstellung geklickt wurde, da sie doch schon recht alt ist. Heute habe ich mich mal durch die Links geklickt, über die Besucher auf diesen kleinen Blog kommen. Der Artweaver Artikel wurde verlinkt. Vielen Dank ❤

http://kenntwas.de/2010/tips/tools-allgemein/bildbearbeitung-und-zeichnen-mit-artweaver/

Dann möchte ich doch auch mal zurücklinken.

Eure Yve

100.000 Zeichen, mehr als ich dachte


Hallo zusammen,

zur Zeit schreibe ich an den Texten für die drei aktuellen Ausschreibungen des Luzifer Verlages. 100.000 Zeichen sind erlaubt und ich begreife erst jetzt, dass diese Anzahl wirklich viel ist! Zwei Geschichten werden definitiv kürzer auf die ich mich jetzt auch erst einmal konzentrieren muss. Sonst habe ich am Ende nur eine einzige fertig und ich möchte ja möglichst viele Chancen haben aufgenommen zu werden.

Ich denke, dass es eine gute Übung für mich ist, an möglichst vielen Ausschreibungen teilzunehmen, um zu lernen auf Deadline zu schreiben. Mein Traum ist und bleibt es irgendwann hauptberuflich als Autorin arbeiten zu können. Schwer, klar! Aber ich habe ein Ziel, das ich in viele kleine Unteretappen geteilt habe 😉

Eure Yve

Vielleicht kann ich euch morgen eine zweite Leseprobe mitbringen. Einen der Ausschreibungstexte werde ich wohl heute fertig bekommen.

Infos zur den Ausschreibungen findet ihr hier: http://www.luzifer-verlag.de/index.htm

Mein Favorit ist: Die Anderen, den es führt mich auf einen ganz neuen Weg.