Sternenzeit wird stillgelegt – fast


Hallo zusammen,

ja, ihr habt richtig gelesen. Sternenzeit wird stillgelegt, geht aber nicht offline.

Der Grund dafür: Ich führe gemeinsam mit meiner Partnerautorin unsere Blog Blutbiss, der sich auch im das Schreiben dreht. Ich musste mich also bei jedem Artikel über das Schreiben entscheiden, auf welchem der beiden Blogs ich ihn veröffentliche. Auf beiden Seiten möchte ich die Texte nicht online stellen, copy und paste gibts bei mir nicht.

Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht und mich dafür entschieden, Sternenzeit stillzulegen. Wenn ich die beiden Blogs vergleiche muss ich sagen, dass die Besucherzahlen bei Sternenzeit immer weit hinterher hingen.

Außerdem kostet es immer Zeit einen Artikel zu schreiben und bei zwei Blogs, die beide regelmäßig gefüttert wollen möchten frisst es noch mehr Zeit. Blutbiss schreiben wir zu zweit, das teilt die Arbeit.

Warum ich Sternenzeit nicht lösche? Ich habe diesen Blog lange gehabt und es hängen auch Erinnerungen daran. Manche Artikel werden auch immer wieder gerne gelesen, die möchte ich nicht einfach aus dem Netz verschwinden lassen, weil sie vielleicht noch für jemanden hilfreich sind.

Einige Artikel werde ich auf Blutbiss mitnehmen, wie die Reihe „Ich möchte jungen Autoren Mut machen“. Die werde ich dort weiterführen. Manche Sachen werde ich dort auch noch einmal in einem neuen, aktualisierten Post neu veröffentlichen.

Ich hoffe, ihr bringt Verständnis mit und wer Lust hat, kann mich gerne auf Blutbiss weiter verfolgen. Ich bedanke mich bei allen Lesern, die mir über die Zeit treu gewesen sind.

Eure Yve

Ich möchte jungen Schreibern Mut machen – 2. Dialoge


Hallo zusammen,

endlich komme ich dazu den zweiten Teil dieser Reihe zu schreiben und wieder greife ich auf meine Geschichte „Vampirjägerinnen“ zurück.

In dieser Szene ging es um die Beziehung zwischen den drei Fledermäusen: Jacky, Dark, Sheila und Scott. Scott war einst ein Vampir, der zur Strafe in einer Feldermaus verwandelt wurde. Erst einmal muss ich eine kurze Erläuterung schreiben, was zwischen den Tiere eigentlich los war. Sheila ist in Scott verliebt, der hatte jedoch einen Kampf gegen Dark verloren und durfte Sheila deswegen nicht zur Partnerin nehmen. Jacky war Draculas Spionin.

Und nun kommen wir zum Dialog:

„Dein Auftrag? Vergiss ihn.“ Sheila umarmte Scott mit ihren Flügeln.
Hey, das könnte mir gefallen,dachte Scott und kuschelte sich an Sheila.
„Sag mal Shadow, hatte der Meister dir nicht etwas aufgetragen?“ [Anmerkung: Scott hieß nach seiner Strafe Shadow].Auf einem Schrank saß eine schwarze Gestalt mit grünen Augen. Es war Jacky, die Fledermaus, die für Dracula das Tal jede Nacht ausspionierte.
„Ja, das hat er.“
„Na los, dann tue es oder muss ich dem Meister Bericht erstatten?“
„Du miese …“
„Sei vorsichtig mit dem was du sagst.“
Jacky schaute Scott drohend an und verließ daraufhin den Raum.
„Du bist gemein, Jacky.“
„Vielen Dank für das Kompliment Sheila.“
„Du weißt, was ich meine.“
„Ich verstehe ja, dass du sauer bist, aber ich dir doch nur helfen.“
„Was soll das nur wieder heißen?“
„Du musst von Shadow loskommen. Er war mal ein Vampir.“
„Mir ist egal, was er mal war.“
„Er wird dich vergessen, glaub mir.“ Blitzschnell schlug Jacky Sheila zu Boden, wo diese bewusstlos liegen blieb. „Ich habe dich nicht gehasst Sheila. Ganz und gar nicht. Im Gegenteil, ich mochte dich. Aber Auftrag ist Auftrag und meiner ist es, alle die Shadow bedingunglos unterstützen würde, zu töten.“

Der Text geht auf diese Art noch eine Seite weiter. Ich möchte jetzt nicht über den Sinn oder Unsinn dieses Textes diskutieren *lach* sondern lediglich auf die Form des Dialoges hinweisen. Die Charaktere sprechen einfach. Sie betonen nichts. Der Text wirkt einfach nur platt und im neutralen Ton.

Und wie macht man es jetzt besser? Hier einmal eine überarbeitete Version.

„Dein Auftrag? Immer denkst du nur an deine Pflicht“, jammerte Sheila und schlang ihre Flügel um ihn. „Vergiss ihn doch einfach“, flüsterte sie ihm in die großen Ohren.
„Sheila, du …“ Er gab nach. Irgendwie gefiel ihm das. Die Hoffnung jemals wieder ein Vampir zu werden, hatte er schon beinahe aufgegeben.
„Sag mal, Shadow, hatte der Meister dir nicht etwas aufgetragen?“
Scott und Sheila sprangen auseinander, als sie die bissige Stimme von Oben hörten. Auf der Kante des Schrankes saß Jacky und ihre grünen Augen blitzten bedrohlich auf. Die schwarze Fledermaus war die perfekte Spionin. Sie wusste über alles bescheid, was in der Burg und schien oftmals aus dem Nichts aufzutauchen.
„Ja, da hat er“, antwortete Scott mit zusammengebissenen Zähnen.
Jacky breitete ihre Flügel aus. Das Licht des Vollmondes schien durch die lederige Haut und ließ sie beinahe durchsichtig erscheinen. Lautlos setzte sie vor den beiden auf. „Na los, dann tu es auch. Oder muss ich erst dem Meister Bericht erstatten?“
„Du miese …“
„Sei vorsichtig“, zischte Jacky und warf Scott einen vernichtenden Blick zu. Kochend vor Wut sah dieser zu Boden und tat wie ihm befohlen. Na warte, eines Nachts muss ich nicht mehr vor dir kuschen! Dann, wenn endlich die Jägerin erwacht ist.
„Du bist so gemein, Jacky!“, fauchte Sheila als Scott fort war.
Sheilas Lippen verzogen sich zu einem Grinsen. „Vielen Dank für das Kompliment.“
Jackys Wangen glühten. „Du weißt genau wie ich das meine.“
Die Dunkle seufzte und legte einen Flügel auf Jackys Schulter. „Ich verstehe ja, dass du sauer bist, aber ich will dir doch nur helfen.“
Sie schob den Flügel barsch zurück. „Schon klar.“
„Du musst von Shadow wegkommen, er war mal ein Vampir!“
„Na und?“ Sheila sah durch das Fenster zum Mond. „Mir ist völlig egal, was er mal war. Jetzt ist er eine Fledermaus wie ich.“
„Und wenn er wieder ein Vampir ist, wird er dich vergessen“, startete Jacky einen letzten Anlauf Sheila zu überzeugen.
„Er wird mich niemals vergessen!“
„Oh doch, das wird er.“ Jacky Augen leuchteten auf und noch bevor Sheila reagieren konnte, traf sie ein harter Schlag in den Rücken. „Ich habe dich nie gehasst, aber mein Auftrag ist jeden zu töten, der Shadow unterstützen würde.“

Auch dieser Text ist sicher nicht ausgereift, aber ich denke, ihr versteht worauf ich hinaus will 😉 Der Abschnitt ist lebendiger. Die Charaktere reden nicht nur als würden sie im Halbschlaf von einem Blatt ablesen, sondern tun dabei auch etwas.

Fassen wir also zusammen: Versucht eurem Text leben zu schenken. Lasst eure Charaktere etwas tun, beschreibt die Mimik, vergleicht die Art zu sprechen mit etwas. Versucht Metaphern einzubauen.

Eure Yve

Keine Vergleiche bitte


Hallo zusammen,

ich wollte während meines Urlaubes bloggen. Und? Ja, es hat nicht funktioniert. Irgendwie kam wieder alles dazwischen. Argh… Ich möchte eigentlich hier viel öfter etwas schreiben, denn ein Blog lebt ja von neuen Artikeln. Vielleicht sollte ich öfter kürzere Post machen. Irgendwie habe ich immer den Drang einen „Wall of Text“ zu schreiben *hust*

O.k. kommen wir dann mal zum heutigen „Thema“

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